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Gazette: Neue Musik in NRW - Ausgabe Oktober 2009 |
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Dann senden Sie bitte eine mail an redaktion-nrw@kulturserver.de mit dem Betreff: Neue Musik oder tragen Sie sich hier ein: http://lists.kulturserver-nrw.de/cgi-bin/mailman/listinfo/neue-musik Düsseldorf, 19.09.2009, 19:41, von Petra Hedler, homepage, , Rubrik: Alle
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| Gewesen: Neue Musik in Düsseldorf – Ruhrtriennale
Angekündigt: Stäbler zum 60. – Festival für zeitgenössische Orgelmusik u.v.m. [Ruhrtriennale] Aufbruch und Urmomente verheißt Willy Decker in der dritten Runde der Ruhrtriennale. Der Weg führt einmal mehr über die Religion und damit es schön gerecht zugeht, ist je ein Jahrgang dem Judentum, dem Christentum und dem Islam gewidmet. Zum Auftakt legt Decker mit der Inszenierung von Schönbergs Moses und Aaron selbst Hand an. Er nutzt die scheinbar unendlichen Möglichkeiten der Bochumer Jahrhunderthalle und gleich zu Beginn gelingt ihm ein betörend schöner Moment: Eine Bühne gibt es noch nicht, die Zuschauer sitzen einander in zwei aufsteigenden Rängen unmittelbar gegenüber und mitten unter ihnen befinden sich die Sänger des ChorWerkRuhr. Mal fern, dann ganz nah erheben sich die Stimmen, dringen in jeden Winkel und lösen den Raum auf. Später geraten die Publikumsränge (wie schon bei Zimmermanns Soldaten) in Bewegung, rücken auseinander und machen Platz für das Volk, das sich in den nächsten zwei Stunden mit beeindruckendem stimmlichen und körperlichen Einsatz ereifert, erhebt, leidet, klagt und sich schließlich orgiastisch verausgabt. Decker gelingen eindrucksvolle Bilder, auch wenn sich gelegentlich der Eindruck aufdrängt, dass der enorme technische Aufwand nicht nur dramaturgischen Gründen sondern schlicht der Lust an der Spielerei und dem Machbaren geschuldet ist. Nicht nur das Publikum sondern das gesamte Orchester wird durch den Raum geschoben und dabei offenbart sich ein erheblicher Wermutstropfen, denn über weite Strecken des Abends bleiben die Bochumer Symphoniker im Verborgenen, die Musik klingt wie gedämpft. Was einem dabei entgeht, wird just in dem Moment deutlich, in dem sich die Seitenwände öffnen und das Orchesterpodium den Raum kreuz. So hätte es den ganzen Abend klingen müssen! Schönberg hat sich an seiner Oper abgearbeitet und ist letztlich wie Moses gescheitert. Der dritte Akt, in dem Moses über Aaron richtet, liegt nur als Libretto vor, Schönberg hat ihn nicht mehr komponiert. Wahrscheinlich war ihm bewusst geworden, dass eine einfache Lösung im Sinne von Sieg und Niederlage nicht möglich ist. Das Paradox der Gotteserkenntnis ist weder auflösbar noch kommunizierbar. Das Paradox und das Scheitern daran ist das Lebensthema zweier Künstler, denen zwei weitere Produktionen der Ruhrtriennale gewidmet sind: Pier Paolo Pasolini und Claude Vivier. Ihre Biographien weisen merkwürdige Parallelen auf, insbesondere die gespenstische Tatsache, dass beide unter letztlich nicht geklärten Umständen von Strichern ermordet wurden. Aber die Übereinstimmungen reichen tiefer. In einer Zeit in der „das Pathetische in Misskredit gekommen und das Dialektische leidenschaftslos geworden“ ist, hatten sie nicht die geringste Scheu vor dem Pathos. Dabei haben sie sich nicht mit dem ästhetischen Pathos aufgehalten. Ihre Sache war das existentielle Pathos, das „sich dadurch ergibt, dass die Idee sich zur Existenz des Individuums umschaffend verhält.“ Auf der Bühne müssen wir uns natürlich mit dem ästhetischen Pathos begnügen, manchem mag schon das zuviel gewesen sein. In der als Ritual betitelten Produktion Sing für mich, Tod erscheint Vivier, jener relegierte Priesterseminarist, der als Komponist, „Wirklichkeit werden lassen wollte, was bei den Seriellen mehr oder minder konzeptionell war“, leibhaftig auf der Bühne. Er agiert, gemeinsam mit einem jungen Mann, der gleichzeitig sein Alter Ego und sein Mörder ist, in einem weiten, düsteren, durch spärliche Requisiten – Mülleimer, Bushaltestelle – als verlassene Vorstadtkulisse ausgewiesenen Raum. Auf einem erhöhten Podium, durch Jalousien ein- und ausblendbar, sitzen die Instrumentalisten der musikFabrik, die jene drängende, sehnsuchtsvolle, begehrende, aufdringliche, insistierende, mal liebliche, mal herb gegen den Strich gebürstete, mal in plötzlichen Lichtmotiven aufblitzende und leuchtende, mal in harten Donnerschlägen kulminierende Musik zu Gehör bringen, die so nur Vivier komponiert hat (gespielt werden Zipangu, Lonely Child, Wo bist du Licht? und Glaubst du an die Unsterblichkeit der Seele). Dazwischen erzählt Stefan Kurt als Vivier in Texten von Albert Ostermeier (die auf der Bühne sehr viel besser funktionieren als im Textheft) vom einsamen Kind, das die Welt umarmen möchte. Die Bilder, in die auch die Gesangssolistinnen integriert werden, kreisen um die Vergeblichkeit des Wartens und die Unmöglichkeit der Kommunikation. Lediglich in Wo bist du Licht? wirkt der Auftritt der Sängerin als alte Pennerin, die im Müll wühlt, überzeichnet und störend. Ansonsten fügen sich Musik, Text und Bilder zu einem Gesamteindruck, der in seiner Düsternis und Schwere dem Protagonisten Vivier durchaus gerecht wird. Während Schönberg gewissermaßen vor dem Scheitern kapituliert und Vivier anfänglich dagegen aufbegehrt um sich ihm schließlich lustvoll hinzugeben, wird bei Pasolini die Unvermeidlichkeit des Scheiterns zum eigentlichen Thema. In Teorema , das als Film und als Roman vorliegt und nun von Ivo van Hove mit seiner Toneelgroep Amsterdam auf die Bühne gebracht wurde, schildert er eine degenerierte bürgerliche Familie, die durch das Erscheinen eines namenlosen Gastes ihrer inneren Leere und Entfremdung gewahr wird. Der Gast könnte einer jener schrecklichen, von uns bewunderten Engel aus Rilkes Duineser Elegien sein. Doch diesmal verschmäht er es nicht, uns zu zerstören, sondern er ist gekommen, um, mit der gleichen Gelassenheit, zu vernichten. Van Hove übersetzt Pasolinis dokumentarischen, pseudo-objektiven Text, der scheinbar alles erklärt und keine Fragen offen lässt, in sachlich-kühle Bilder. Die vor uns ausgebreitete nüchterne Designerwohnung bewahrt auch dann noch ihre Sterilität, wenn sich nach dem plötzlichen Verschwinden des Gastes alles in Chaos verwandelt. Gerade diese kühle Distanz macht den Abgrund, in den die Figuren stürzen, umso abgründiger und erzeugt aus diesem Kontrast heraus jenes für Pasolini typische kompromisslose Pathos. Der auch heute wieder gern getätigte Aufruf „Du musst dein Leben ändern.“ läuft ins Leere. Der Entfremdung zu entkommen, ist uns nicht mehr möglich, sondern nur das Bewusstsein ihrer Unausweichlichkeit. Die Figuren auf der Bühne reagieren auf diese Erkenntnis mit Selbstmord, katatonem Stupor und Flucht in sexuelle Enthemmung. Auch Musik spielt in der Inszenierung eine Rolle, doch glücklicherweise nicht in Form einer Dauerbeschallung sondern so reduziert, dass selbst das Geräusch eines Staubsaugers zum Statement wird. Das auf der Bühne platzierte, Beethoven und Webern spielende Streichquartett bildet eine Parallelwelt, die vom Bühnendesaster unberührt bleibt und keinen Trost mehr zu spenden vermag. Zum Schluss erfüllt ein elektronisches Rauschen den Raum, das anschwillt und alles aufsaugt wie ein schwarzes Loch. Es verschluckt auch den Schrei des Mannes, der sich aller Kleider und Bindungen entledigt und in die Wüste geht. Kierkegaard würde dazu sagen, dass eine Innerlichkeit, die sich derart produziert, keine ist, aber für ihn war Wahrheit als Innerlichkeit zumindest noch vorstellbar; in Pasolinis Welt führt auch dieser Weg ins Nichts. Es gibt kein Entkommen. [Neue Musik in Düsseldorf] Düsseldorf ist nicht gerade ein Aushängeschild der Neuen Musik aber auch kein unbeschriebenes Blatt mehr. Im Klangraum, ein Ausstellungsraum in der ehemaligen Jagenbergfabrik, präsentieren Antoine Beuger und seine Mitstreiter schon seit vielen Jahren Komponisten aus dem Umfeld der Wandelweisergruppe, bekannt für eine konzentrierte und reduzierte Musiksprache. Mit dem notabu-Ensemble unter der Leitung von Mark-Andreas Schlingensiepen gibt es seit 1983 ein Spezialistenensemble, das maßgeblich an dem seit 1993 in der Regel alle zwei Jahre stattfindenden Festival Ohren auf Europa beteiligt ist und seit 2003 die eigene Konzertreihe Na hör’n Sie mal bestreitet. Nachdem hierfür zunächst der Konzertraum der Clara-Schumann-Musikschule genutzt wurde, steht nun wieder der kürzlich renovierte Helmut-Hentrich-Saal der Tonhalle zur Verfügung. Beim Auftaktkonzert am 18.9.09, bei dem Solisten des notabu-Ensembles von der Sopranistin Irene Kurka und dem Cimbalom-Spieler Luigi Gaggero unterstützt wurden, kam ein rein ungarisches Programm zur Aufführung. Den Höhepunkt bildete, nach Werken von Bartók und Eötvös, der Liederzyklus Szenen aus einem Roman op. 19 von György Kurtág, in dem er auf packende Weise Texte der russischen Dichterin Rimma Dalos zum Leben erweckt. Auch in den folgenden Konzerten will sich das notabu-Ensemble wichtigen Gesangsstücken des 20. Jahrhunderts widmen. Am 31.10. kommen Ligetis Aventures und Nouvelle Aventures zu Gehör. Irene Kurka war übrigens zuletzt bei der Vorstellung von Antoine Beugers neuer CD im Klangraum zu erleben (s. Gazette September 2009). Seit einiger Zeit macht eine neue Initiative von sich Reden: musik21 – der Verein zur Förderung zeitgenössischer Musik. Mit ihrer Programmreihe surroundings ist das Anliegen verbunden, Konzertprogramme als akustische, räumliche und visuelle Gesamterfahrung zu inszenieren. Das nächste Konzert dieser Reihe am 11.10. im Kulturbahnhof Eller verspricht unter dem Titel Augenmusik Begegnungen zwischen Ton und Bild, U und E, Instrumentalmusik und Elektronik. Zu den Gründungsmitgliedern von musik21 gehört der Komponist Peter Gahn, der als künstlerischer Leiter für das Klavierfestival tasten09 verantwortlich zeichnet, das am 5. und 6.9. im Düsseldorfer Bechstein Centrum stattfand. Nach einer eintägigen Auftaktveranstaltung im vergangenen Jahr waren in diesem Jahr bereits zwei Konzerttage prall gefüllt, mit dem erklärten Ziel „einen Einblick in die Vielfalt der zeitgenössischen Musik-Szene Düsseldorfs und ihrer Vernetzung mit dem In- und Ausland“ zu geben. Zwei Tage Klaviermusik, das könnte eintönig werden, aber davor bewahrten die sehr unterschiedlichen Pianistenpersönlichkeiten, die jeweils ein individuelles, sehr persönliches Programm zusammenstellten. Aus Düsseldorf waren Udo Falkner, Bernd Wiesemann, Hauschka und Jan Gerdes vertreten, Verstärkung kam aus Münster (Clemens Rave) und Essen (Martin von der Heydt). Zum Auftakt schlug der stets distinguiert auftretende Falkner eine Brücke zwischen Düsseldorf (Blarr, Blomenkamp, Gahn) und Köln (Fritsch, Stockhausen, Kröll). Gleich im Anschluss daran machte Wiesemann, der für seine schelmisch-verspielte Art bekannt ist und auch schon mal einen ganzen Abend mit Kinderklavieren bestreitet, den Raum zur Bühne. Dabei kam ihm neben Humor und experimentellen Klangerzeugern auch der Tänzer Andreas Simon zur Hilfe. Gemeinsam erweckten sie sowohl Klassiker von Cage und Kagel als auch Unbekannteres von Karl-Heinz Zarius oder dem Venezolaner Alfredo Marcano zum Leben. Ganz klassisch wurde es dann mit Clemens Rave, der mit Morton Feldmans Palais de Mari und Helmut Lachenmanns Serynade für Höhepunkte sorgte. Durch das Erkunden verschiedenster Anschlags-, Ausklangs- und Resonanzweisen zeigt Lachenmann, das man das Klavier auch ohne Präparation und Elektronik über seine gewohnten Grenzen hinausführen kann. Für den Ausklang des ersten Festivaltages sorgte Hauschka alias Volker Bertelmann, der seine Wurzeln u.a. in der Hip-Hop-Szene hat und inzwischen die unendlichen Weiten des Klaviers für sich entdeckte. Seine Loungemusik arbeitet mit recht eingängigen Melodien und Rhythmen, aber durch phantasievolle Präparationen gelingen ihm interessante Nuancen, elektronische Musik ohne Laptop, wie er selbst es beschreibt. Zum Abhängen zu später Stunde ließ ich mir das allemal gefallen. Am zweiten Tag präsentierten Martin von der Heydt und Jan Gerdes eine gelungene Mischung aus bekannten Namen (Sciarrino, Xenakis) und Musikern aus dem näheren Umfeld (u.a. die Uraufführung von Marcus Antonius Wesselmanns kombinatorischen etüden). Bevor John Cages Winter Music in einer Version für vier Klaviere das Festival beschloss, sorgte das ensemble:hörsinn für eine Erweiterung des Klangspektrums. Unter anderem erklang in der Quintettversion für Klavier, Flöte, Klarinette, Tuba und Schlagzeug Peter Gahns Meinten Sie: RED II, das vorher in der Klavierfassung seine deutsche Erstaufführung erlebt hatte; ein turbulentes Werk, das die Kontraste zwischen den Instrumenten voll auskostet und auch vor dramatischen Passagen nicht zurückschreckt. Wer Lust auf noch mehr Klavier hat, der sollte sich das Programm des Approximation-Festivals anschauen, das von Hauschka kuratiert vom 7. bis. 11.10. im Salon des Amateurs in der Düsseldorfer Kunsthalle stattfindet; diesmal mit einem Gastspiel in der Tonhalle (Ryuichi Sakamoto am 9.10.). Dass inzwischen nicht nur Brückenschläge sondern sogar Kooperationen zwischen Düsseldorf und Köln möglich sind, demonstriert die Frischzelle, ein von den Kölner Medienkünstlern und Musikern Sven Hahne und Matthias Muche initiiertes Festival für intermediale Improvisation und Komposition, das inzwischen fester Bestandteil des Düsseldorfer Festivals Altstadtherbst ist und in diesem Jahr unter dem Titel Düsseldorf/Köln und der Rest der Welt firmierte. Zum Rest der Welt gehörten in diesem Jahr auch die Studenten des ICEM (Institut für Computermusik und Elektronische Medien) der Folkwang-Hochschule Essen, die ihre vorab in einem Workshop entstandenen audiovisuellen Arbeiten vorstellten. [Weitere Tipps für den Oktober] Einige Veranstaltungshinweise für Oktober wurden bereits genannt. Was gibt es sonst noch: Gleich mehrfach wird Gerhard Stäbler zum 60. Geburtstag gratuliert: Am 10.10. in der Düsseldorfer Tonhalle, am 16.10. in der Kreuzeskirche in Essen und am 18.10. im Lehmbruck Museum in Duisburg. Den Abschluss bildet ein zweiteiliges Heimspiel am 19.10. im Earport am Duisburger Innenhafen. In der Aachener Klangbrücke hält Werner Klüppelholz am 12.10. einen Vortrag über Kagel. Vom 16.10. – 18.10. sind Amateurmusiker eingeladen im Rahmen eines dreitägigen Workshops mit abschließendem Konzert mit Profis zu improvisieren und am 29.10. erkundet das Ensemble Accesa die Möglichkeiten der Stimme. In Remscheid werden zwei neue Stücke für Orgel aus dem Zyklus 43 Namen Gottes des Dresdner Komponisten Jörg Herchet zur Uraufführung gebracht. Ort ist im Skulpturenpark Waldfrieden zu Gast. Anlässlich der Präsentation der Kowald-Kunstmappe mit Arbeiten zeitgenössischer Künstler zum Andenken an Peter Kowald treten am 4.10. Saadet Türköz (Gesang) und Günter "Baby" Sommer (Perkussion) auf. Ebenfalls am 4.10. spielt das Ensemble Omega um 11 Uhr in der Scheune der Insel Hombroich Werke von Thomas Bruttger, Michael Reudenbach u.a. Am meisten passiert wie üblich in Köln: Die Kölner Philharmonie widmet sich gleich in drei Konzerten Jörg Widmann. Am 10.10. werden seine Streichquartette zur Aufführung gebracht. Mehr von ihm gibt es am 11. und 24.10. Sein Lehrer Wolfgang Rihm ist am 4.10.mit seinem Klaviertrio Fremde Szene III vertreten. Am 6.10. steht neben einem ON-Schlüsselwerk von Messiaen die Uraufführung von Thomas Larchers Böhmen liegt am Meer nach einem Text von Ingeborg Bachmann auf dem Programm. Wolfgang Mitterer befasst sich am 28.10. in seinem Liederzyklus Im Sturm für Bariton, präpariertes Klavier und electronics natürlich mit Schubert. Der kurdisch-iranische Musiker Kayhan Kalhor verbindet am 31.10. das westliche Streichquartett mit iranischen Instrumenten. Ein vielfältiges Angebot präsentiert ON – Neue Musik in Köln. Es reicht von zeitgenössischer a-capella-Musik (am 1.10. im Alten Wartesaal) über Stimme und Elektronik (am 3.10. im Belgischen Haus) und metallbezogene Kammermusik mit dem ensemble cras (am 9.10. in der Alten Feuerwache) bis zu Schlüsselwerken mit dem Thürmchen Ensemble (am 31.10. im Domforum). In der Alten Feuerwache ist am 27.10. außerdem die reihe m mit einer Carte noire/Carte blanche für Jean-Luc Fafchamps und Joëlle Tuerlinckx zu Gast. Das Tiny Noise Festival lädt ein zu einem Wochenende voller Workshops und Konzerte aus dem Bereich experimenteller Audioart und Noise-Music am 15.10. in Köln und am 17.10. in Moers. Das musikwissenschaftliche Institut der Uni Köln erinnert am 23.10. an den im März diesen Jahres verstorbenen Henri Pousseur. Die StadtKlangNetz-Konferenz 2009 widmet sich am 30. und 31.10. dem Vermittlungspotential der Begegnung von Neuer, Elektronischer und Improvisierter Musik mit Tanz, Film und Kunst. Vom 8. bis 10.10. wird des amerikanischen Künstlers Terry Fox gedacht, der seit 1996 in Köln lebte und letztes Jahr dort verstarb. Unter anderem findet am 9.10. eine lange Nacht in der Kunst-Station Sankt Peter statt. Vom 14. bis 18.10. findet am gleichen Ort das Internationale Festival für zeitgenössische Orgelmusik statt. Außerdem gibt es wie üblich am 4.10. die Orgelimprovisationen und am 31.10. eine Orgelführung. Am 6.10. wird das Bernd-Alois-Zimmermann Stipendium an Brigitta Muntendorf verliehen. Visual sounds – music intermedial gibt es am 28.10. in Sankt Peter (mit Phill Niblock u. a.) und am 29.10. in Herz Jesu. (Infos) Electroacoustic Noise Improvisation sind am 22.10. in der Kölner Kunsthochschule für Medien zu erleben. Zum Inhaltsverzeichnis aller bisher erschienenen Gazetten zur neuen Musik. |
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